Bist Du wiedergeboren ? Was ist der Sinn des Lebens ?

bullet1 Warum werden nur so wenig Menschen wiedergeboren ?

bullet2 Heutige Evangeliumsverkündigung

In den heutigen Evangeliumsverkündigungen wird das Evangelium sehr oft verwässert, d.h. man predigt den Menschen nur noch jene Aspekte des Evangeliums, die sie gerne hören. Die unbequemen Teile werden weitgehend weggelassen. Dabei muss den Menschen zuerst einmal deutlich gemacht werden, dass sie die Errettung durch Jesus überhaupt brauchen. Niemand geht zum Arzt, wenn er nicht bemerkt und fühlt, dass er krank ist. Du musst daher zuerst erkennen und zutiefst in Deinem Herzen spüren, dass Du in alle Ewigkeit verloren bist. Erst dann schaust Du aus nach einem Retter.

'Wir müssen unsere Evangeliumsverkündigung überprüfen. Wir dürfen die Tatsache, dass Gott die Sünde hasst und den Sünder mit ewiger Strafe belegt, nicht fallen lassen. Wie können wir unsere Evangeliumspräsentationen damit beginnen, dass wir Leuten, die auf dem Weg zur Hölle sind, erzählen, Gott habe einen wundervollen Plan mit ihnen ?! Die Schrift sagt: 'Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der jeden Tag zürnt (Psalm 7,11). Ein gerechter, heiliger Gott kann das Böse nicht dulden. Er wird niemanden retten, der zu ihm zu kommen versucht und an seiner Sünde festhalten will.....Es ist sinnlos, Menschen die Gnade zu erläutern, die nichts von der göttlichen Forderung nach Gerechtigkeit wissen. Gnade kann man nicht begreifen, wenn man nichts von der eigenen Schuld weiss, die diese nötig hat. Ein Evangelium der Gnade darf solchen nicht gepredigt werden, die noch nichts von Gottes Forderung nach Gehorsam gehört haben, und dass er Ungehorsam bestraft ( Mc Arthur, Seite 81).

'Unsere Vorstellungen von Evangelisation vermögen Jesus nicht zu beieinflussen. Statt dessen muss er unsere zeitgenössischen Evangelisationsmethoden verurteilen. Heute ist man vor allem mit Entscheidungen, Statistiken, 'Nach-vorne-kommen'-Arrangements, wohlvorbereiteten Darbietungen und Ansprachen, emotionalen Manipulationen und sogar mit Einschüchterungen beschäftigt. Was dabei herauskommt, ist ein Missklang aus billiger Gnade und primitiven Appellen. Ungläubigen wird erzählt, sie sollten Jesus in ihr Herz einladen, Ihn als Retter annehmen oder die Fakten des Evangeliums glauben, weiter habe es nichts auf sich. In ihrem Lebenswandel versagen sie dann auf schreckliche Weise, wie wir es massenweise bei solchen erleben, die bekennen, an Christus zu glauben, ohne dass dies ihr Verhalten beeinflusst hätte. Wer kann sagen, wie viele Menschen sich täuschen, indem sie meinen, gläubig zu sein und sind es nicht ?'  (Mac Arthur, Seite 75).